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Erlenis und Individualreisen durch Südamerika von und mit Markus Mathys
Reisen durch Südamerika in kleinen Gruppen
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Druckvorlage dieser Reise durch Ecuador
Trekking nach Choquequirao von Cusco 5 Tage / 4 Nächte
Auf dem Trekking nach Choquequirao
 
Viel wurde geschrieben in den letzten Jahren rund um die mit Machu Picchu rivalisierende Inkastadt vom Choquequirao im tiefen Regenwald von Peru. In der Tat muss sich was die Schönheit und auch die Bedeutung angeht Choquequirao nicht vor Machu Picchu verstecken, liegen doch auch diese Ruinen auf einem Bergrücken auf fast 1800müM. über dem tobenden vom Gletscher gespeisten Apurimac-Fluss, umgeben von den zwei riesigen, schneebedeckten Gipfeln des Salcantay und Humantay.
Choquequirao wurde wahrscheinlich vom Inkaherrscher Tupac Inka Yapanqui nach der spanischen Invasion im Jahre 1532 in den letzten Tagen des Inka-Reiches erbaut. Nach der Hinrichtung des letzten Inkas Tupac Amaru im Jahre 1572 wurden die Ruinen verlassen. Wie in Machu Picchu ist jedoch auch hier das Wort "wahrscheinlich" immer wieder im Munde, denn auch über Choquequirao weis man ähnlich wenig wie über Machu Picchu.
Choquequirao ist ein weiteres erstaunliches Beispiel für ein Volk das es wie kein anderes verstand Bauwerke, ja ganze Stätte aus reinen Steinmauern zu errichten. Diese beeindruckenden Bauwerke überdauerten hunderte unter dichten Urwald und wurden erst in den letzten Jahren wieder ausgegraben.
Auch in Choquequirao wie in Machu Picchu wurden zeremonielle Feste zu Ehren von "Pachamama", der Mutter Erde und der "Apus", der Berggötter durchgeführt. Ebenfalls wie in Machu Picchu auch hier in Choquequirao inmitten einer fantastischen Natur, umgeben von Bergen, Gletschern und Flüssen.
Die verschiedenen Ebenen der Tempel, Paläste, Kanäle, Wasserleitungen und landwirtschaftlichen Flächen sind auch hier fantastisch instand gehalten und geben ein anschauliches Beispiel für die teilweise feine Inka-Architektur.
Choquequirao bedeutet in der Quechua Sprache, der Sprache die die Inkas bis heute sprechen, "Wiege des Goldes". Im Jahre 1710 wurde das erste Mal etwas über die Existenz von Choquequirao bekannt.   Die ersten Zeichnungen der Ruinen wurden um 1836 von den Franzosen Léonce Angrand gemacht und später von Eugen Sartigues. Offiziell wurden die Ruinen aber im 20. Jahrhundert wiederentdeckt.   An der Ostseite der Stadt sind bis heute mehr als 110 Terrassen mit Häusern und Plätzen ausgegraben.   An der Westseite kommen weitere 170 Terrassen hinzu, diese sind jedoch noch unter dem dichten Wald verborgen. Bis heute sind nur 30% der gesamten Stadt ausgegraben, der Rest weilt weiter im "Dornröschenschlaf" unter einem dichten, grünen Urwaldgürtel.
Choquequirao ist die bis heute größte Inkastadt die in Peru gefunden wurde, sie ist um einiges größer als Machu Picchu.
4 oder 5-tagestrekking?
Nach Choquequirao kann man weder auf der Strasse noch mit der Eisenbahn kommen. Alle die dieses Inkareich besuchen wollen müssen einen langen und anstrengenden Weg unter die Füße nehmen.

Es gibt zwei Möglichkeiten Choquequirao zu besuchen.
Ein 4-tägiges Trekking auf dem Sie denselben Weg hin und dann wieder zurücklaufen oder meine hier empfohlene 5-tägige Trekkingtour.
Hier begeben Sie sich auf eine Rundtour wo es nicht denselben Weg zurück geht. Landschaftlich und vom Ablauf her ist diese Tour interessanter als die 4-tägige Tour. Da diese Tour nicht viel begangen wird kann sie nur als Privattour gebucht werden.
Vorbereitung auf das Trekking nach Choquequirao:
Das Trekking ist anstrengend und benötigt der teilweise großen Höhen eine Akklimatisation an die Höhe von idealerweise 3 bis 5 Tagen. Zu empfehlen ist die Umgebung von Cusco oder noch besser die Umgebung rund um den Titicaca See. Trittsicherheit und eine mehr oder weniger gute Kondition sind weitere Voraussetzungen für dieses Trekking. Es empfiehlt sich zuvor einige Bergtouren z.B. in den Alpen zu absolvieren. Wanderstöcke sind auf dieser Wanderung ohne Einschränkung erlaubt.

Beste Reisezeit für dieses Trekking ist von Mitte April bis Mitte Oktober.
Ruinenanlage von Choquequirao
Reiseprogramm:
1. Reisetag : Cusco - Cachora - Coca Masana - Chikiska
Die Reise in den Urwald nach Choquequirao beginnt in Cusco wo Sie um ca. 6.00 Uhr in der Früh von Ihrem Reiseleiter abgeholt werden für die 4-stündige Fahrt in die Stadt Cachora. Auf dem Weg geht es durch das sehr schöne Tal von Limatambo, bei gutem Wetter blicken Sie hier ein erstes mal auf die schneebedeckten Gipfel des Salcantay und Humantay.   In Cachora wartet auch schon die gesamte Mannschaft die Sie auf dem Weg nach Choquequirao begleiten wird. Diese besteht aus Koch, Pferdepfleger wie einem ausgebildeten und qualifizierten Reiseleiter / Trekkingleiter aus Cusco.
Somit kann nun hier der erste Teil des Trekkings in angriff genommen werden. In ca. 3 Stunden geht es auf den Capulichayok Pass auf 2915müM. von wo das Apurimac-Tal schön zu sehen ist. Weiter sind von hier oben auch die schneebedeckten Gipfeln des Padreyoc und des Wayna Cachora zu sehen. Nach dem Pass geht es in Richtung Coca Masana auf 2330müM. wo das Klima deutlich wärmer ist und sich die Flora und Fauna merklich zu verändern beginnt.   Schließlich wird das erste Nachtlager beim Ort Chikiska auf 1950müM. erricht.   Hier werden die Zelte aufgestellt um die Nacht zu verbringen.  
Unterkunft im Zelt F, LB, N. (Gehzeit ca. 4-5 Stunden / Distanz 14 km)

2. Reisetag: Chikiska - Playa Rosalina - Maranpata
Nach dem Frühstück geht es über eine Stunde bergab bis zum Ufern des Flusses Apurimac, wo der Ort Playa Rosalina auf nur noch 1500müM. erreicht wird. Hier wird der Fluss auf einer Hängebrücke überquert.   Danach startet ein steiler und harter 4 bis 5-stündiger Aufstieg von total ca. 1400 Höhenmetern vom Ufer des Apurimac bis zum Ort Maranpata auf 2900müM. wo das heutige Nachtlager aufgeschlagen wird.   Auf dem Weg sind eine Vielzahl von Pflanzen und Blumen zu sehen, weiter schweift der Blick nicht selten in die tiefe des Apurimac-Tals mit seinem tosenden Fluss.  In Maranpata wird das Nachtlager augestellt und anschließend vom Koch das Nachtessen zubereitet. Im dafür aufgestellten Esszelt wird diese anschließend serviert und gegessen.
Unterkunft im Zelt F, LB, N (Gehzeit ca. 6-7 Stunden / Distanz 14 km)

3. Reise tag: Maranpata - Choquequirao archäologischen Komplex - Maranpata
Heute ist fast der ganze Tag eingeplant für den Besuch der einzigartigen Ruinenstadt von Choquequirao.  Nach einer kurzen Wegstrecke wird der Ruinenkomplex erreicht. Unter der fachkundigen Führung Ihres Reiseleiters besuchen Sie nun Choquequirao mit seinen vielen Plätzen, Häusern und Terrassen. Wobei die exquisite Inka-Architektur der ganzen Anlage einmal mehr zum Vorschein kommt und ein jeden Besucher in seinen Bann ziehen wird.
Es geht zum Altar genannt Ushnu, der von Priestern benutzt wurde um der Pachamama (Muttererde), den Apus (Berggötter), Sonne, Mond und Sternen zu huldigen. Nach einem ausführlichen Besuch der gesamten für den Besuch zugelassen Teil der Anlange von Choquequirao geht es am Nachmittag wieder zurück ins Lager nach Maranpata wo das Nachtessen und die zurückgebliebene Mannschaft auf Sie warten.
Unterkunft im Zelt F, LB, N. (Gehzeit 3 h / Distanz 4 km)

4. Reisetag: Maranpata - San Ignacio - Tambobamba
Ein letztes Mal gibt es heute Morgen ein frühes Frühstück in Maranpata. Um 06:30 Uhr beginnen Sie für etwa 3 Stunden talwärts zu wandern bis der Ort Playa San Ignacio auf 1750müM. am Ufer des Flusses Rio Apurimac erreicht wird.   Hier wartet eine weitere Hängebrücke um den Fluss zu überqueren bevor es auf den nächsten Aufstieg zur Hacienda San Ignacio geht. Hier angekommen wir erstmal das Mittagessen eingenommen. Nach dem Essen und einer kleinen Rast geht es auf das letzte Teilstück von heute. Nochmals warten rund 2 bis 3 Stunden bis das Lager im malerischen Dorf von Tambobamba auf 2500müM. erreicht wird. Hier werden die Zelte aufgestellt und in der Küche wird das Nachtessen zubereitet. Nun heißt es schon das letzte Mal im Zelt schlafen, nochmals genießen Sie eine Nacht in einer sehr schönen Umgebung mit üppiger Vegetation rund um den Zeltplatz.
Unterkunft im Zelt F, LB, N (Gehzeit 7-8 h / Distanz 15 km)

5. Reisetag: Tambopata - Wanipaca - Qonoq - Cusco
Heute verlassen Sie das Lager um 07:30 Uhr, nach 2 bis 3 Stunden leicht ansteigendem Weg erreichen Sie die Stadt Wanipaca.  Nach Wanipaca wartet nun schon der letzten Abschnitt dieses Trekkings nach Choquequirao, es geht weitere 2 Stunden auf einem Pfad, vielfach gesäumt von Bäumen, durch ein warmes Tal, bis der Punkt wo der Transport für die Rückfahrt nach Cusco wartet.   Falls gewünscht kann nach etwa 2 Stunden Fahrt in Qonoq bei den heißen Quellen angehalten werden. In den warmen Wasserbecken entspannen Sie sich von den Wegstrapazen des Trekkings nach Choquequirao, bevor es dann endgültig zurück nach Cusco in ihr Hotel geht.  
F, LB. (Gehzeit 4-5 h / Distanz 12 km)

F= Frühstück / LB = Luche Box (Mittagessen) / A= Abendessen
Inklusive:
- Transport im privaten Fahrzeug von Cusco zum Ausgangspunkt der Wanderung
- Gaping Ausrüstung (2 Personen pro Zelt)
- Zelt mit Tischen und Stühlen zum Essen
- erfahrene, qualifizierte Reiseleiter in englischer/spanischer Sprache (Gegen Aufpreis in Deutsch)
- Mahlzeiten gemäß Programm
- Verbandskasten
- Koch, Kochgeräte und Küchenzelt
- Notfall-Pferd für den Fall das jemand nicht die ganze Strecke gehen kann
- Rücktransport nach Cusco im privaten Fahrzeug
- sämtliche angegebenen Eintritte
- 8 kg persönliches Gepäck das von einem Träger getragen wird
 
Nicht inbegriffen:
- Anreise nach Cusco
- persönliche Trekking Ausrüstung (Schlafsack kann gemietet werden)
- persönliche Reiseversicherungen
- Trinkgelder
- Kosten für eventuelle Programmänderungen im Falle von Streiks, Naturkatastrophen oder anderem
- Extras
 
Eine 4-tägige Trekkingtour zum Choquequirao kann ich Ihnen jeweils beginnen ganzjährig an einem Montag, Mittwoch oder Freitag in einer internationalen Gruppe mit englischer/spanischer Reiseleitung für USD 470 pro Person anbieten.

Das 5-tägige hier empfohlenen Trekking ist nur als Privattour mit englischer Reiseleitung ab zwei Personen für USD 990 pro Person buchbar.

Deutsche Reiseleitung auf Anfrage und gegen Aufpreis organisierbar.
Preisänderungen vorbehalten
Fotos und Bilder von den Rundreisen aus Südamerika in der Fotogalerie auf suedamerika-reisen.ch