| 1. Reiset ag 1: Cusco - Quishuarani - Cuncani
Nach der Abholung im Hotel verlassen Sie Cusco früh am Morgen im privaten Fahrzeug in Richtung der Stadt Calca auf 2900müM. Es geht durchs heilige Tal der Inkas bis in die Stadt Calca wo kurz ein Halt eingelegt wird für einen Kaffee und wenn vorhanden ein frisches Brötchen aus einem der traditionellen Holzbacköfen der lokalen Bäcker hier im Ort. Sollte nach was fehlen in der Küche so könnte dies hier am lokalen Markt gekauft werden. Normalerweise wird aber das ganze Essen von der Mannschaft und vom Koch des Trekkings schon in Cusco eingekauft.
Die Märkte hier sind immer ein fantastischer Ort für authentische Fotos, vor dem fotografieren bitte immer fragen, oder einfach nur um die Atmosphäre des alltäglichen Handel zu sehen. Nach Calca geht es rund eine Stunden weiter bergauf bis zum höchsten Punkt des Tages, vorbei an Inka Grabstätten, landwirtschaftlichen Betrieben und Herden von Lamas und Alpakas. Ein nächster Stopp gibt es für einen kurzen Rundgang durch die riesigen Inka-Ruinen von Ascasmarca. Schön gelegen ergibt sich hier eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und das Lares Tal. Von hier aus geht es nun wieder nach unten hinein ins Lares Tal in Richtung der kleinen Gemeinde QUISHUARANI auf 3750müM. wo das Trekking nun beginnt. Hier warten auf Sie die lokalen Pferdepfleger mit Ihren Pferden. Die Pferdepfleger sind meist Bauern die sich mit ihren eigenen Pferden am Trekking ein Teil des Einkommens sichern können. Nach dem Mittagessen beginnt nun der erste Teil der Wanderung zum Huillquisaca Abra Pass auf 3940müM. Nach der Überquerung des Passes folgen Sie dem Pfad hinunter zum Bergsee Queullacocha. Hier ist eine reiche und unberührte Tierwelt in einer wundervollen Bergwelt zu durchlaufen. Das Trekking geht anschließend weiter bis zum Dorf Cuncani auf 3780müM. Hier wartet die Mannschaft schon auf Sie, das Nachtlager ist aufgebaut und sicherlich fehlt auch fürs Nachtessen nicht mehr viel.
Unterkunft im Zelt BL, N (Gehzeit 5 bis 6 Std.)
2. Reisetag: Cuncani - Huacahuasi - Ipsaycocha
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es steil hinauf bis zum Huacahuasi Pass auf 3800müM. danach geht es weiter aufwärts bis auf eine Höhe von 4400müM. Zum Mittagessen kommen Sie an die blauen See genant Cocha Azul auf 4200müM. Umgeben von Andengipfeln, darunter der schneebedeckte Gipfel der Veronica. Auch hier oben sind wiederum viele Lamas und Alpakas zu sehen die auf den Weiden das spärliche Ichu-Grass fressen. Anschließend geht es auf einen harten aber lohnenden Endspurt zum höchsten Punkt des Trekkings, auf den Ipsaycocha Pass auf 4450müM. Hier oben erwartet alle ein spektakulärer Blick der über die Weiten der Berge und Täler gleitet. Nach einer kurzen Pause hier oben beginnt nun der Abstieg durch das Kernland der Quechuas, wie sich die Inkas bis heute nennen in ihrer Sprache. Der zweite Campingplatz liegt an der Ipsaycocha Lagune auf 4200müM. Hier oben kann es im südamerikanischen Winter, das hießt im Juni, Juli und August, ganz schön kalt werden, dafür ist die Luft klar was eine gute Fernsicht zur Folge hat. Auf dem Seen können verschiedenen Wasservögel beobachtet werden wie z.B. die Anden Gänse, Puna Ibise, Bergmöven, usw. Die Mannschaft wird das Lager aufstellen und das Essen zubereiten währendem Sie etwas Ausruhen und dabei die tolle Landschaft genießen.
Unterkunft im Zelt F, BL, N (Gehzeit 7 bis 8 Std.).
3. Reisetag: Ipsaycocha - Patacancha - Ollantaytambo - Aguas Calientes
Der letzte Abschnitt unserer Wanderung auf dem Larestrekking führt währen ca. 3 Stunden bergab ins Tal von Patacancha auf 3700müM. Hier besuchen Sie die gleichnamige Stadt Patacancha mit ihrer alteingesessenen Textilgemeinschaft. All das basiert auf einer alten und starken quechua Tradition die über viele Generationen gewachsen ist. Sicherlich wird Ihnen ihr Reiseleiter einige der alten Muster die die Frauen hier in die Stoffe weben zeigen und Erklärungen dazu abgeben. Die Stadt ist einer dieser Orte wo die bekannten Textilarbeiten die man von Peru in der Welt kennt in Handarbeit hergestellt werden. Die Muster dazu werden von den Frauen über Generationen überliefert. Nun wenige Touristen besuchen diese Stadt in einer malerischen Umgebung und kommen so zu privilegierten Einblicke in das Leben der Quechua Bewohner die sich hier oben immer freuen auf einen Besuch. Es ist dann auch hier wo das Trekking endet, bis hierher kann der Minibus fahren der Sie abholen kommt. Im Bus geht es zuerst in Richtung der großen Inka Ruinen von Pumamarca die wie Wachen am Hügel steht mit Blick auf die einst mächtige Inkastadt von Ollantaytambo. Die Ruinen von Pumamarca und Ollantaytambo laden ein für einen Besuch.
Bei Interesse besuchen Sie auch noch ein kleines Museum in Ollantaytambo sofern die Zeit dazu ausreicht. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant in Ollantaytambo wartet nun die ca zweistündige Bahnfahrt nach Aguas Calientes. Hier beziehen Sie ein einfaches Hotel in der nähe der heißen Quellen die danach optional zum Ausspannen besucht werden können. Nach all dem geht es zum Abendessen in ein einfaches, lokales Restaurant in Aguas Calientes.
Unterkunft im Hotel in Aguas Calientes F , M, N (Gehzeit 3 Std.).
4. Reisetag: Machu Picchu - Cusco
Mit Machu Picchu wartet nun zum Abschluss des Trekkings der Höhepunkt auf Sie. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich heute Morgen nochmals sehr früh aufzustehen um den ersten Bus der am 05:30 Uhr hoch zu den Ruinen von Machu Picchu fährt zu bekommen.
In einer ca. 20-minütigen Fahrt in einem der lokalen Touristenbusse ab Aguas Calientes erreichen Sie nun die Ruinen von Machu Picchu die um 06:00 Uhr für Besucher öffnen.
Ihr Reiseleiter wird Sie auf einer privaten Tour fachkundig durch die Ruinen führen und dabei erklären was erwiesen ist und was vermutet wird rund um Machu Picchu. Bekanntlich gibt es in den imposanten Ruinen noch viele Geheimnisse. Anschließend an die Führung haben Sie je nachdem wann die Bahn zurück nach Cusco fährt freie Zeit in den Ruinen von Machu Picchu. Nach dem Besuch der Ruinen dürfen Sie den lokalen Bus besteigen der Sie wieder ins Dorf von Aguas Calientes unterhalb der Ruinen fährt, dieser Bus hat keine festen Abfahrtszeiten sobald er voll ist fährt er los, dies ist im Normalfall etwa alle 10 Minuten.
In Aguas Calientes kann vor der Rückfahrt ein fakultatives Mittagessen in einem der vielen Restaurants eingenommen werden. Die Rückfahrt in der Bahn nach Cusco wird nicht mehr vom Reiseleiter begleitet. Am Bahnhof in Poroy erwartet Sie unser Fahrer für den Transfer ins Hotel nach Cusco.
F
F= Frühstück / LB = Luche Box (Mittagessen) / A= Abendessen |