Beste Reisezeit für das Amazonasgebiet der Andenländer

Beste und schlechteste Reisezeit für das Amazonasgebiet in Peru, Ecuador und Bolivien.

 
Aktualisiert im September 2020

 

Reisetipps vom Südamerika-Spezialist Markus Mathys für Ihre massgeschneiderte Erlebnisreise ins Amazonastiefland von Peru, Bolivien und Ecuador.

 

1. Regenwald = Viel Regen
2. Beste & schlechteste Reisezeit Amazonastiefland
3. 9 wichtige Tipps für Ihre Reise in eine Regenwald-Lodge im Amazonastiefland
4. Besser in der Regen- oder Trockenzeit reisen?
5. Wo sieht man die meisten Tiere im Amazonastiefland?
6. Flussdelfine des Amazonas
7. Tipps für eine Reise im Schwemmland des Amazonas von Peru und Ecuador

 

1. Regenwald = Viel Regen

Rund um die beste Reisezeit für eine Reise in die Amazonasgebiete von Peru, Ecuador und Bolivien verhält sich die Lage nochmals etwas anders als in den Anden, dem Altiplano oder an der Küste. Je nach Tour die man bucht begibt man sich im Amazonasgebiet auf eine Reise mit Booten und Kanus auf Flüssen und Seen.

Um diese Regionen besuchen zu können, benötigt man Wasser und folglich auch Regen. Daher kann man im Amazonasgebiet nicht generell sagen, dass die Regenzeit eine schlechte Reisezeit ist und die Trockenzeit eine gute. Zum Regenwald des Amazonas gehört Regen ganz einfach dazu.

Nach über vierzig Reisen in diese südamerikanische Region bevorzugt Markus Mathys die Reisezeit, in der die Flüsse und Seen Hochwasser führen. Der Nachteil dieser Reisezeit ist, dass man in der Regel etwas weniger Tiere, abgesehen von den Moskitos, die die Regenzeit lieben, zu sehen bekommt.

Grössere Tiere haben mehr Probleme, sich im Schwemmland bei Hochwasser zu bewegen. Dies gilt für alle Reisen, bei denen man sich mit dem Flugzeug und auf dem Wasserweg bewegt. Ausgeschlossen davon sind die Touren in den Manu Nationalpark, hierzu aber weiter unten mehr.

 

Amazonas Peru Beste Reisezeit - Touren Delfin I
Unterwegs auf dem Amazonas in Peru (Foto M. Mathys)

 

2. Beste Reisezeit für das Amazonasgebiet: März bis November

In großen Teilen des Amazonastiefland von Peru und Bolivien herrscht ab November bis Ende Februar Regenzeit. Für alle, die eine Flussfahrt auf dem Amazonas unternehmen möchten, hat dies keine größeren Auswirkungen.

Natürlich wird es etwas mehr regnen, man hat aber die Möglichkeit, mit den Beibooten die überschwemmten Regenwälder rund um den Amazonas zu besuchen. Für Besuche auf den verschiedenen Lodges ist eine Reise ab März bis November vorzuziehen, sie sind jedoch meist das ganze Jahr über buchbar, entscheidend ist hier, wie man anreist und wie man sich dann auf der Lodge bewegt.

Der Manu Nationalpark in Peru wird teilweise ab November bis in den März für Touren und Reisen geschlossen.

 

Beste Reisezeit für den Amazonas in Peru
Schwarzwasserfluss bei Iquitos im Amazonasgebiet von Peru (Foto zVg)

 

"Schlechteste" Reisezeit für das Amazonasgebiet: November bis März

Ab Oktober beginnt sich der Amazonas von seinen Wassertiefstständen im Juli und August zu erholen. Regen gibt es am Amazonas von Dezember bis Februar am meisten, während die Monate ab Mai bis Oktober am wenigsten Regen bringen, es muss aber gleichwohl täglich mit einem Regenguss bzw. einem Gewitter gerechnet werden, darüber hinaus gibt es lokale Abweichungen zu diesen Angaben.

Die Durchschnittstemperatur beträgt 28 °C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. In Ecuador ist die beste Reisezeit, wenn die Flüsse Hochwasser führen; zu dieser Zeit kommt man mit den Kanus und Booten am besten voran. Dies ist in Ecuador von Mai bis Juli der Fall, das restliche Jahr kann aber gleichwohl gereist werden.

Touren ins Amazonastiefland, wo man auf dem Landweg die Anden überquert, sollten nicht in der Regenzeit eingeplant werden.

 

Amazonas Touren in den Manu Nationalpark ab Cusco oder Puerto Maldonado.
Papageien-Lehmlecke beim Manu Wildlife Center in Peru (Foto M. Mathys)

 

3. Neun wichtige Tipps für Ihre Reise in eine Regenwald-Lodge im Amazonastiefland

Als ehemaliger Reiseleiter gibt Ihnen Markus Mathys unter folgedem Link  neun wichtige Tipps mit auf eine Reise in eine Regenwald-Lodge im Amazonastiefland:

 

4. Besser in der Regenzeit oder Trockenzeit reisen?

Je nach Programm kann es im Amazonasgebiet besser sein, während oder am Ende der Regenzeit zu reisen. Dies trifft dort zu, wo man viel auf Flüssen unterwegs ist.

In der Trockenzeit kann es hier zu Problemen kommen, wenn die Wasserpegel der Flüsse zu tief sind, weil es in großen Teilen des Amazonastieflands keine Straßen gibt. Vor allem in Iquitos/Peru ist es unbeschreiblich schön und beeindruckend, bei Hochwasser mit den Kanus und Beibooten durch die überfluteten Wälder zu fahren.

Eine vergleichbare Wasserwelt mit Hunderten von Quadratkilometern Schwemmland findet man so wohl nur hier an der Quelle des Amazonas im Pacaya Samiria Nationalpark.

Die Regenzeit am Amazonas macht dort Probleme, wo man auf dem Landweg anreisen muss. Hier kann es passieren, dass Straßen und Brücken unpassierbar sind. Tierbeobachtungen können in der Regenzeit ebenfalls teilweise je nach Region eingeschränkt sein.

Es bleibt jedoch anzumerken, dass es im Amazonasgebiet das ganze Jahr über regnet, das ist für den Wald, die Tiere und die Flüsse immens wichtig. Wer in den REGENWALD reisen will, der muss immer mit REGEN rechnen, und dies ist auch gut so.

 

Beste Reisezeit Amazonas Südamerika
Fahrt im Beiboot durchs Schwemmland im Pacaya Samiria Nationalpark (Foto M. Mathys)

 

5. Wo sieht man die meisten Tiere im Amazonastiefland?

Tipps von Markus Mathys, wo man aus seiner Sicht die meisten Tiere zu sehen bekommt.

Die meisten Tiere im Amazonastiefland sieht man dort, wo der Wald auf einer grösseren Fläche intakt ist und die Tiere in den vergangenen Jahren nicht gestört wurden. Auf der einen Seite sind das sehr abgelegene Orte, die nur schwer zu besuchen sind. Um solche Orte aufzusuchen, braucht man oft viel Zeit und Geld. Das Problem ist, dass Erdölfirmen, Goldsucher, Holzfäller und Jäger die Tiere auch an entlegenen Orten gestört und somit verjagt haben. Ist dies einmal passiert, kommen die Tiere oftmals für sehr lange Zeit nicht wieder zurück. Dies gilt speziell für seltene Tierarten, unter anderem für den Jaguar.

Heute gibt es Naturschutzgebiete, die teilweise schon über 20 Jahre unter Schutz stehen. In diesen Gebieten, die teilweise zu Nationalparks erkoren wurden, haben sich die Tiere wieder angesiedelt; und da nicht gejagt und kein Holzschlag betrieben wird, haben sie sich im gewissen Grade an Besucher gewöhnt.

An solch geschützten Orten sind die Tiere viel zutraulicher und einfacher zu beobachten, zudem fühlen sie sich in der Regel auch nicht durch Besucher gestört. Sie brechen nicht in Panik aus und ergreifen nicht die Flucht, sobald sie Menschen sehen. An solchen Orten sind Tiere und Bäume lebend mehr wert als gejagt oder gefällt.  

Aber Achtung! Nicht zu verwechseln sind solche Orte mit Lodges, wo gewisse Tiere für Besucher angefüttert werden. Solche «Tier-Shows» sollte man nicht unterstützen, da sie für die Tiere nicht nachhaltig sind.

Wenn man wie Markus Mathys über viele Jahre so viele verschiedene Lodges und Nationalparks besucht hat, spürt man, wo die Natur intakt ist und sich die Tiere wohlfühlen. Es ist somit nicht zwingend nötig, an die entferntesten Orte zu reisen.

Mit einem Besuch in einer Lodge, die über viele Jahre dem Wald und den Tieren Schutz bietet, helfen Sie aktiv mit, den Wald und seine Bewohner zu schützen.

 

 

Erlebnisreisen Markus Mathys

  • Der Reiseservice von Markus Mathys richtet sich seit 2002 an anspruchsvolle Individualisten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, die bewusst den lokalen reiseerfahrenen Spezialist suchen.
     
  • Heute mit Sitz in der Schweiz, führte Markus Mathys, verheiratet mit einer Peruanerin, seine Reiseagentur für hochwertiges individuelles Reisen in der Region mehr als zehn Jahre in Lima / Peru.
     
  • Über 850 Erlebnisreisen nach Mass hat Markus Mathys bis heute organisiert. Zudem begleitete er 34 Reisegruppen persönlich als Reiseleiter auf mehrwöchigen Reisen durch die Anden und ins Amazonasgebiet
     
  • Wenn Sie das Amazonastiefland individuell nach Ihren Ideen und Wünschen bereisen wollen, dann findet Markus Mathys mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten die für Sie beste Lösung – versprochen!

 

 

6. Flussdelfine des Amazonas

Etwas ganz Besonderes sind die Flussdelfine des Amazonas, die man in Teilen von Peru und Bolivien zu sehen bekommt. Die Delfine sind in dieser Region nur dort zu beobachten, wo die Flüsse nicht durch Stromschnellen zum Tiefland unterbrochen wurden.

Eine Ausnahme ist das Flusssystem des Madeira, hier wurde den Delfinen vor Millionen Jahren der Zugang zu den Flüssen im Tiefland abgeschnitten.

Die Tiere haben das bis heute überlebt, sodass sich eine eigene Unterart entwickelt hat. Die Delfine dieser Unterart kann man heute vor allem in Bolivien rund um Trinidad und Rurrenabaque beobachten.

 

Flussdelfine des Amazonas
Rosafarbener Flussdelfin bei Iquitos im Amazonas. (Foto M. Mathys)

 

7. Tipp für eine Reise im Schwemmland des Amazonas in Peru

Eine Tour auf dem Schiff Delfin I auf dem peruanischen Amazonas ab Iquitos. Nicht billig, aber sicherlich ein einmaliges Reiseerlebnis.

Amazonasflussfahrt in Peru ab Iquitos
Delfin I unterwegs im Pacaya Samiria Nationpark (Foto M. Mathys)

 

Beste Reisezeit Amazonas von Peru - Delifn I Kabine
Eine nicht alltägliche Reise auf dem Schiff Delfin I im Amazonasgebiet von Peru (Foto zVg Delfin)

 

Restaurant Al Frio y al fuego in Iquitos

Wer in Iquitos ist, sollte ein Besuch im schwimmenden Restaurant mit Schwimmand "Al Frio y al Fuego" auf dem Fluss Itaya (Amazonas) auf keinen Fall verpassen.

Ganz toll ist ein Besuch am Abend, auf der einen Seite der Regenwald auf der anderen Seite die Lichter der Stadt Iquitos. Ein Besuch hier lässt sich verbinden mit einer Tour auf einem der Delifn Schiffe oder einer Lodges.

 

Beste Reisezeit Iquitos Amazonas Peru
Restaurant Al Frio y al Fuego mit Schwimmbad auf dem Amazonas bei Iquitos (Foto: Al Frio y al Fuego)

 

Tippe für eine Reise von den Anden zum Amazonas

Auf dem Bio Trip oder dem grossen Manu-Erlebnis ab Cusco über die Anden zu den Papageien des Manu Wildlife Centers und weiter bis nach Puerto Maldonado.

Dies ist eine Tour für alle, die die verschiedenen Klimata und Landschaften der Anden und des Amazonas zwischen 4200 und ca. 200 m ü. M. bereisen möchten. Eine ungemein interessante Tour für alle, die kein alltägliches Naturerlebnis suchen. Absolut nicht vergleichbar mit einem Flug oder einer Busfahrt von Cusco nach Puerto Maldonado oder einer Manu-Tour ab und bis Cusco.

Beste Reisezeit Anden Amazonas Strassen
Passstraße von Cusco über die Anden Richtung Amazonastiefland (Foto M. Mathys)

 

Napo Wildlife Center in Ecuador

Das Ökotourismus-Projekt des Napo Wildlife Center schützt aktiv eine Fläche von über 21000 ha des artenreichsten Waldes des Amazonas. Das gesamte Gebiet des Napo Wildlife Centers liegt innerhalb des Yasuní Nationalparks und gehört zu 100% der Kichwa-Gemeinde der Añangu >>>


 

Anakondasichtung auf dem Napo Wildlife Center - Video von Markus Mathys.

 

Sacha Lodge in Ecuador

Auch die Sacha Lodge in Ecuador empfiehlt Markus Mathys für einen Besuch >>>

Sacha Lodge Ecuador Amazonas
Sacha Lodge in Ecuador (Foto M. Mathys)

 

Sehr beeindruckend auf der Sacha Lodge ist die 45 m hoch und 300 m lange Hängebrücke in den Baumkronen.

Hängebrücke auf der Sacha Lodge
Markus Mathys auf der Hängebrücke der Sacha Lodge.

 

La Selva Lodge

Allen die auch im Amazonas etwas mehr Komfort benötigen, denen empfiehlt Markus Mathys die La Selva Lodge & SPA in Ecuador >>>

La Selva Lodge im Amazonas von Ecuador
La Selva Lodge (Foto M. Mathys)

 

Die Lage und der Service haben Markus Mathys bei seinem Besuch auf der La Selva Lodge sehr zugesagt.

La Selva Lodge in Ecuador
Sonnenaufgang auf der La Selva Lodge (Foto M. Mathys)

 

Napo Cultural Center

Allen die weniger Luxus benötigen und zudem lieber in einer Dorfgemeinschaft wohnen möchten, denen empfiehlt Markus Mathys ein Besuch im Napo Cultural Center in Ecuador >>>

Napo Cultural Center in Ecuador
Napo Cultural Center in Ecuador (Foto M. Mathys)

 

Zelten im Amazonas

Ohne Luxus und Komfort, mit Kanu und Zelt in den Amazonas. Etwas für alle die die Natur und die Tiere hautnah erleben wollen >>>

Touren ab Iquitos - Pacaya samiria
Zelten im Amazonas im Pacaya Samiria Naturreservat bei Iquitos in Peru.

 

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