Höhenkrankheit in Peru und Bolivien

 

In Peru und Bolivien, aber auch in Chile und Ecuador, geraten Sie auf Ihrer Reise in Höhenlagen, die einen krank machen können. Höhenödeme, die in diesen Höhen auftreten können, sind gefährlich für die Gesundheit.

 

Kann man der Höhenkrankheit vorbeugen? 

Grundsätzlich kann man sich nicht hundertprozentig vor der Höhenkrankheit in den Anden Perus und Boliviens schützen, es gibt jedoch einige Regeln, die helfen können, der Höhenkrankheit vorzubeugen. Alles beginnt mit der Routenplanung durch die Andenländer, wo Höhenlagen von über 3000 m. ü. M. erreicht werden.

Eine „beste“ Reiseroute oder ein Rezept, das gegen alles hilft, gibt es nicht. Je nachdem, wie viel Zeit und Geld man zur Verfügung hat, können unterschiedliche Reiserouten sinnvoll sein. Ein anderer wichtiger Punkt ist das Alter, die körperliche Verfassung sowie eventuelle Erfahrungen mit Höhenlagen. Diese drei Punkte sollten aber nicht überbewertet werden, da jeder Höhenaufstieg anders verlaufen kann.

 

Als Reiseleiter in Peru und Bolivien hat Markus Mathys vieles rund um die Höhenkrankheit von lokalen Ärzten und Einheimischen gelernt.

 

Entscheidend für die Vorbeugung der Höhenkrankheit ist auch die richtige Wahl der Reisegeschwindigkeit; ein zu rasches Aufsteigen in grosse Höhen ist daher nicht zu empfehlen. In Peru kann man mit dem Flugzeug in einer Stunde von der Meereshöhe auf 4000 m. ü. M. aufsteigen. Markus Mathys hat dies selbst ausprobiert – da muss man hart im Nehmen sein!

Weiter sollte man natürlich gesund auf eine solche Reise gehen. Starkes Übergewicht, Rauchen und übermässiger Alkoholkonsum sind in der Höhe von Nachteil. Wer sich eine Erkältung oder eine Grippe einfängt, hat es ebenfalls schwerer in der Höhe – daher sollte man sich davor gut schützen.

Eine Durchfallerkrankung, nicht ganz selten in Peru, Bolivien und Ecuador, kann den Körper in der Höhe ebenfalls zusätzlich schwächen. Falls man erkrankt oder sich nicht wohl fühlt, sollte man sich nach Möglichkeit noch mehr Ruhe gönnen.

 

„Plan B“

Grundsätzlich ist es während der Höhenakklimatisation immer gut, wenn man einen „Plan B“ für den Notfall hat. Dieser „Plan B“ sollte folgende wichtige Punkte berücksichtigen:

  1. Gibt es vor Ort einen ärztlichen Notfalldienst
  2. Bieten die Hotels und/oder der lokale Reiseveranstalter für den Notfall Sauerstoff an oder kann dieser in nützlicher Zeit beschafft werden
  3. Ist ein Notabstieg in angemessener Zeit auch in der Nacht gefahrlos möglich

Auf den Reisen durch Peru und Bolivien, die Markus Mathys als Reiseleiter begleitet hat, hat er vieles rund um die Höhenkrankheit von lokalen Ärzten und Einheimischen gelernt. Ein Rezept gegen die Höhenkrankheit gibt es so nicht, es gibt jedoch Tipps und Tricks, wie man vorbeugend handeln kann und wie man sich in der Höhe verhalten sollte.

 

Was hilft gegen die Höhenkrankheit?

Viel trinken, möglichst leicht und wenig aber regelmässig essen sowie genügend Ruhe, damit sich der Körper an die Höhe in den Anden akklimatisieren kann. Coca-Tee wird in allen Hotels in den Anden von Peru und Bolivien serviert. In Ecuador ist der Coca-Tee seltener anzutreffen, in Chile und Argentinien wird er kaum konsumiert.

Der Coca-Tee hat eine durchaus positive Wirkung und wird auch von Einheimischen gerne getrunken. Rund um den Titicacasee von Peru und Bolivien und auch in Cusco bekommt man ausserdem Muña oder Muñita-Tee. Dieser Tee ist ebenfalls hilfreich und geschmacklich für viele besser bekömmlich als der Coca-Tee. Fragen Sie den Reiseleiter oder im Hotel/Restaurant nach diesem Tee.

Bei der Reiseberatung werden Sie von Markus Mathys rund um das Thema Vorbeugung gegen die Höhenkrankheit informiert. Nach der Buchung einer Erlebnisreise erhalten Sie auf der Checkliste weitere Informationen und Tipps rund um die Akklimatisation an die Höhe in den Anden sowie zur Vorbeugung der Höhenkrankheit.

 

Komfortrundreise durch Peru

Reiseroute und Reisegeschwindikeit der Komfortrundreise durch Peru sind ideal für eine gute Akklimatisation an die Höhe in den Anden von Peru. Schauen Sie sich das Programm dieser Reise an >>>

 

Was tun, wenn ...?

Bei starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot usw. lassen Sie zur Sicherheit unverzüglich einen Arzt kommen. Die Hotels, mit denen wir in Peru und Bolivien zusammenarbeiten, haben jeweils einen Ärzteservice. Aber auch ohne Arzt können Sie bei Unwohlsein Sauerstoff verlangen, dieser hilft in den meisten Fällen recht gut. 

Achtung, dies gilt nicht für die Hotels rund um den Salzsee von Uyuni und auch nicht für die Lagunen und Hochwüsten im südlichen Bolivien. Hier sollte man vorab schon gut an die Höhe akklimatisiert sein. Einen zuverlässigen Ärzteservice gibt es hier nicht, auch ein rascher und sicherer Notabstieg ist vielfach nicht möglich. Einige der Hotels haben für den Notfall Sauerstoff. Auf unseren Touren ist für Notfälle eine 3 Liter Flasche Sauerstoff im Fahrzeug.

Tipp von Markus Mathys: Besser zu früh als zu spät Sauerstoff verlangen, das hilft in den meisten Fällen merklich, um den Symptomen der Höhenkrankheit vorzubeugen.

 


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