Ist eine Peru bzw. Südamerika Reise gefährlich?

 

Ist eine Reise durch Peru und generell durch Südamerika gefährlich? Diese Frage wir bei einer Reiseberatung immer wieder gestellt.

Auf den vielen Reisen durch Südamerika, die Markus Mathys in nunmehr fast 20 Jahren allein und als Reiseleiter mit Gruppen absolviert hat, hat er viel von den Einheimischen und den Reisenden, die er unterwegs traf, erfahren und gelernt. Zudem hat er über zehn Jahre in Lima/Peru gelebt und gearbeitet; überfallen oder beraubt wurde er dort nie.

Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgends und für nichts. Wenn Sie sich jedoch an die hier gegebenen Ratschläge halten, ist die Gefahr auf einer Reise durch Südamerika nicht grösser als zum Beispiel beim Wandern in den Alpen, beim Fahren auf unseren Autobahnen oder bei einem Bummel durch eine europäische Metropole wie Zürich, Berlin oder Wien.

Wichtig ist, dass Sie die Reise nach Südamerika gut vorbereitet und organisiert antreten und sich über die verschiedenen Gefahren, die es auf einer solchen Reise durchaus gibt, bewusst sind.

Auf folgende vier Arten von Gefahren müssen Sie bei einer Reise durch Peru bzw. Südamerika achtgeben:

 

1. Gesundheit / Krankheiten

 

2. Unfälle

 

3. Diebstahl

 

4. Überfälle

 

1. Gesundheit / Krankheiten

 

Erkältungen und Gruppe – das häufigste was passieren kann unterwegs auf einer Südamerika Reise sind Erkältungen und grippale Infekte. Auslöser davon sind Klimaanlagen in Flugzeugen, Hotels, Restaurants, Bussen und PKWs.

Grosse Temperaturunterschiede in den Anden von Tag zu Nacht, Sonne und Schatten, wie die trockene Luft in den Anden. Die verschiedenen Klimatas an der Küste, in den Bergen und im Amazonastiefland tun das ihrige dazu.

Wie kann ich mich schützen? Richtige Kleidung und wenn möglich Klimaanlage ausschalten oder zumindest auf ein Mass reduzieren das man nach Möglichkeit gesund bleibt. Medikamente gegen Erkältungen und Grippe die man kennt von zu Hause mit auf die Reise nehmen.

 

Reisedurchfall – ebenfalls nicht auszuschiessen ist ein Reisedurchfall unterwegs auf Ihrer Reise durch Südamerika.

Wie kann ich mich schützen? Nur gekochte Speisen essen, gute Restaurants aussuchen. Nicht auf der Strasse essen, dies gilt ganz besonders für Peru und Bolivien. Weitere wichtige Regeln was das Essen in Höhenlangen angeht finden Sie im Zusammenhang mit der Höhenakklimatisation für Peru und Bolivien hier unter diesem Link.

Weiter gibt es Medikamente gegen Reisedurchfall die man mit auf die Reise durch Südamerika nehmen kann. Sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf an.

 

Erkrankungen durch Mücken – In den tropischen Landesteilen in Südamerika gibt es verschiedene Krankheiten die durch Mücken übertragen werden. Am bekanntesten sind da Malaria, Dengue- und Gelbfieber.

Wie kann ich mich schützen? Guter Mückenschutz speziell in der Dämmerung am Morgen und am Abend. Helle Kleider, alles was dunkel ist lieben die Mücken besonders.

Kontaktieren Sie vor der Abreise ein Reisemediziner. Achtung, nicht eine Woche vor Abreise, drei Monate vor Abreise sind ideal. Dies für den Fall, dass noch Impfungen gemacht werden müssen. Wegen eventueller Nebenwirkungen sollte man Impfungen nie kurz vor einer Reise machen lassen.

 

Tollwut -  In Südamerika, Speziell in Peru und Bolivien gibt es streunende Hunde. Tollwut ist in beiden Länder verbreitet. Gefährdet ist wer Trekkings und vor allem Radtouren im Reiseprogramm hat.

Wie kann ich mich schützen? Auch hier gilt, mindestens drei Monate vor Abreise ein Reisemediziner aufsuchen um sich ggf. gegen Tollwut zu impfen. Vor Ort heisst es dann einfach aufpassen und sich fernhalten vor Hunden. Reisende die mit dem Rad durch Südamerika unterwegs sind haben in der Regel eine Stange oder ein Stock am Fahrrad befestigt mit dem sie sich während der Fahrt gegen Hund verteidigen können.

Problematisch ist, wenn zwei oder mehrere Hunde gleichzeitig Interesse an einem zeigen. Als Radfahrer hat man es in Südamerika wegen dem Verkehr und den Hunden nicht einfach.

Eine Südamerika Reise auf dem Rad ist aus Sicht von Markus Mathys gefährlich. An alle die eine Radtour durch Südamerika planen – seinen Sie vorsichtig! 

Unter diesem Link hier finden Sie weitere Tipps von Markus Mathys rund um eine Tollwutimpfung für eine Südamerika Reise.

 

Weiter Krankheiten – Weiter gibt es jede Menge weitere Krankheiten und Geschichten von Krankheiten die man sich holen kann. Giftige Spinnen, Schlangen, Fische, Ameisen und Kaimane die einem „samt Gepäck“ verschlingen hört man immer wieder. Vieles sind Geschichten die von Mal zu Mal die sie weitererzählt werden, gefährlicher und spektakulärer werden. Nicht alles glauben was erzählt wird.

Das so etwas passiert ist sehr unwahrscheinlich auf einer organisierten Erlebnis Südamerika Reise wie Sie Ihnen Markus Mathys organisiert. Bei weiteren Fragen oder Ängsten dürfen Sie Markus Mathys gerne bei der Reiseberatung ansprechen.

 

Regenwald Lodge – Ein wichtiger Punkt ist auch wie man sich auf einer Regenwald Lodge im Amazonastiefland richtig verhält. Hierzu hat Ihnen Markus Mathys unter diesem Link zusammengefasst welche wichtigen Regeln zu beachten sind damit Sie keine unschönen Bekanntschaften machen im Amazonastiefland.

 

 

2. Unfälle

 

Strassenverkehr – Wie in Europa ist auch in Südamerika die Gefahr, einen Unfall zu erleiden, auf der Strasse am grössten – abgesehen von Unfällen zu Hause in den eigenen vier Wänden und beim Sport.

Auf einer Reise durch Südamerika sind je nach Reiseroute lange Fahrten zu bewältigen, die Strassen sind teilweise gut ausgebaut, teilweise nicht.

Besonders in den Anden wo grosse Höhenunterschiede mit vielen Kurven zu bewältigen sind, ist die Unfallgefahr gross. Hier passieren die Unfälle von denen man in der Presse immer mal wieder lesen kann. Dabei gehen die grössten Gefahren von alten schlecht gewarteten Überlandbussen in der Nacht mit übermüdeten Fahrern aus. Auch Alkohol unter den Fahrern ist immer wieder ein Problem. Renommierte Bussgesellschaften haben strickte Kontrollen, andere eben nicht.

Wie kann ich mich schützen? Wer sich ein privates gut unterhaltenes Fahrzeug mit ortskundigem Fahrer leisten kann, der senkt das Risiko eines Unfalls massiv. Weiter können so unterwegs Stopps mit spontanen Besuchen eingelegt werden, der Reisekomfort und die Sicherheit steigen um ein vielfaches.

Weiter sollte auf die Länge der Tagesetappen Acht gegeben werden, speziell wenn man mit privatem Fahrzeug und Fahrer unterwegs ist. Länger wie 6 bis 8 Stunden pro Tag sollte wenn immer möglich nicht gefahren werden. Besser einmal mehr übernachten – man hat mehr von der Reise und reist sicherer.

Um Kosten zu sparen planen Reiseveranstalter oftmals zu lange Tagesetappen in die Reisen ein. Die Reisen sind dann vielfach erstaunlich kostengünstig. Will man als Reisender jedoch zehn und mehr Stunden am Tag auf der Strasse sein? Wenn nur ein Fahrer zur Verfügung steht, ist das zudem gefährlich und unverantwortlich.

 

Folgendes sollte nach Möglichkeit vermieden werden:

  • Nachtfahrten mit Überlandbussen
  • Fahrten zu jeder Tageszeit mit Überlandbussen in sehr steilem kurvigem Gelände
  • Je nach Region sollte wegen der Sicherheit generell auf Überlandbusse verzichtet werden
  • Gefährlich sind Jeep-Gruppentouren ab Uyuni und Tupiza in Bolivien mit 6 bis 8 Teilnehmer pro Jeep. Die Jeeps sind mit so vielen Teilnehmern plus Gepäck, Benzin und Verpflegung massiv überladen. Mehr als 4 höchstens 5 Personen sollten nicht in einem Jeep sein. Bei einem Unfall wartet man hier auf erste Hilfe sehr lange.

 

Aktivitäten (Risikosportarten) – Vorsicht ist auch mit Risikosportarten wie Biken, Motorradfahren Reitsport usw. gegeben. Von der bekannten Biketour auf der Todesstrasse von La Paz nach Coroico in Bolivien rät Markus Mathys ab. Wer die Tour gleichwohl machen möchte, dem sei eine private Tour mit eigenem Begleitfahrzeug und Guide empfohlen. So kann man den Gruppen von bis zu 20 und mehr Teilnehmer, von denen in der Regel 80% nicht wirklich geübt ist auf dem Bike, soweit wie möglich aus dem Weg gehen. Auf Wunsch kann Ihnen Markus Mathys eine solche private Biketour auf der Todesstrasse mit in eine Reise durch Bolivien einschliessen.

 

Schauen Sie wo Sie hintreten! Wer fotografieren oder sich was anschauen will, der soll stehen bleiben.

 

Vorsicht auf Stadtspaziergängen! Hier gibt es zwei Gefahren. Eine geht vom Verkehr aus der auf Fussgänger meist keine Rücksicht nimmt. Passen Sie auf wenn Sie Strassen überqueren auch wenn Fussgängerstreifen oder Lichtsignale vorhanden sind, diese werden nicht wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beachtet. Als Fussgänger hat man in Südamerika kein Vortritt, überspitzt gesagt – es gilt das Recht des Stärkeren.

Eine weitere Gefahr die sich Reisende aus der Schweiz, Deutschland und Österreich weniger bewusst sind, sind Absätze, Löcher und andere Stolpersteine auf Gehwegen und Promenaden in allen Stätten und Dörfer Südamerikas.

Wie kann ich mich schützen? Schauen Sie wo Sie hintreten! Wer fotografieren oder sich was anschauen will, der soll stehen bleiben. Ein Fehltritt ist rasch passiert, und das ist dann für Sie und für den Reiseleiter, Markus Mathys kenn das aus eigener Erfahrung, sehr unangenehm. Eine Reise durch Peru zum Machu Picchu mit einem geschwollenen Fuss wegen einem Fehltritt ist sehr ärgerlich und unangenehm.

 

Alkohol – Wir kenne es alle, man sitzt gemütlich in einem Restaurant, trinkt ein Bier, etwas Wein oder in Peru ein oder meist dann eben zwei, drei Pisco Sour.

Gerade nach einem langen Flug aus Europa, in grosser Höhe oder auch im Amazonas bei grosser Hitze sollte man vorsichtig sein mit dem Genuss von Alkohol. Als Reiseleiter hat Markus Mathys Alkohol auf seinen Reisen nie untersagt, auch nicht in der Höhe.

Er hat aber Erfahrungen gemacht die mit Knochenbrüchen im Spital geendet haben. Daher macht er Sie hier darauf aufmerksam Alkohol wirklich nur im Masse zu geniessen.

 

Erdbeben – Entlang des Pazifiks von Chile, Peru, Ecuador bis nach Kolumbien gibt es wegen tektonischen Spannungen der Erdplanten immer wieder grössere und kleinere Erdstösse und Erdbeben. Lima ist da besonders betroffen, im Büro gab es pro Woche mindestens ein bis zwei gut spürbare Erdstösse - da ist es jetzt in der Schweiz im Büro schon ruhiger. Angst sollte man von diesen Erdstössen keine haben. In über zehn Jahren ist in der Wohnung in Lima nur einmal ein einziges Glas in die Brüche gegangen.

Wie kann ich mich schützen? Als ehemaliges Mitglied der Rettungstruppen der Schweizer Armee, das sind die die bei Katastrophen wie Erdbeben von der Schweiz im Ausland eingesetzt werden, empfiehlt Ihnen Markus Mathys darauf zu achten dass die Hotels möglichst neuerem Datum sind. Die Bauvorschriften was Erdbeben angeht sind in den letzten gut 20 Jahren massiv verstärkt worden. Auch hier gilt wieder, wer sich ein gutes modernes Hotel leisten kann, hat im Falle eines Erdbebens meist bessere Karten.

 

Was tun bei einem Erdbeben?  Wenn die Erdstösse stark sind und länger anhalten sollte man so rasch wie möglich das Gebäude verlassen oder sich auf eine Dachterrasse begeben und absitzen. In Peru ist Vorschrift bei einer Bauabnahme dass Zonen im Gebäude ausgewiesen werden wo es im Falle eines Erdbebens sicher ist. Diese Zonen sind mit einer Aufschrift „Zona segura en caso de sismos“ gegenzeichnet. Falls Sie das Gebäude nicht verlassen könne und auch kein Zugang zu einer Dachterrasse haben, begeben Sie sich an einen solchen Ort wie auf dem folgenden Foto abgebildet.

 

Sicher im Falle von Erdbeben

 

 

3. Diebstähle

 

Auf geführten Touren mit lokalem Reiseleiter sind Diebstähle sehr selten. Die Hotels, mit denen wir arbeiten, sind so sicher, wie es die Hotels in Europa sind. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es aber auch hier nicht.

Wertgegenstände sollte man auch im Hotel immer verschlossen halten. Schmuck wenn auch nicht wertvoll, sollte grundsätzlich nicht getragen werden auf offener Strasse.

 

Reisepass – Wichtige Dokumente wie Reisepässe sollten IMMER am Körper getragen werden; Brust-, Gürtel- oder Bauchtaschen eignen sich besonders dafür. NIE den Reisepass im Rucksack oder in der Handtasche tragen. Mehrmals schon ist unterwegs eine solche Tasche mit Reisepass in WCs, Restaurants, im Flugzeug oder im Reisebus vergessen worden.

In eine am Körper getragene Bauch-, Gürtel- oder Brusttasche gehört immer auch eine Bank- oder Kreditkarte und etwas Bargeld für Notfälle hinein. Wer als Paar reist, sollte Reisepässe und Bank- oder Kreditkarten stets getrennt aufbewahren.

 

Gürteltasche für Südamerikareisen

Hier die Gürteltaschen von Markus Mathys, die er sich für die erste Erlebnisreise durch Peru, Bolivien und Chile im Jahr 2002 in La Paz, Bolivien, von einem Sattler nähen liess. Diese Gürteltaschen sind nach wie vor auf jeder Reise durch Südamerika mit dabei.

 

Lassen Sie sich nicht ablenken!

 

In den meisten Fällen wird man beim Bummeln auf der Strasse abgelenkt, dabei gibt es zwei beliebte Tricks die immer wieder funktionieren und so nach wie vor angewendet werden in Südamerika.

 

Hübsche junge Frauen - Eine oder meist zwei hübsche junge Frauen fragen Sie ganz zufällig nach dem Weg, nach einem Restaurant, Bank usw. Während man sich mit den Damen unterhält und so abgelenkt ist versuchen Komplizen einem den Geldbeutel, Rucksack, Handy oder die Fotokamera zu klauen, meist raffiniert und unbemerkt.

Mayo oder Ketchup - Ein weiterer beliebter Trick ist Mayo, Ketchup oder eine andere Sause unbemerkt auf den Rücken oder an die Hose zu spritzen. Umgehend kommt dann jemand macht einem darauf aufmerksam und hat natürlich ganz per Zufall Servietten oder Papierhandtücher mit dabei. Es wird dann eifrig geputzt, danach hat man in den meisten Fällen die Wertsachen nicht mehr.

Wie kann ich mich schützen? Man sollte wenn möglich immer mindestens zu zweit sein. Sich der Situation falls es passiert bewusst sein. Sich nicht von Fremden ansprechen bzw. helfen lassen und wenn möglich umgehend in einen Verkaufsladen, ein Restaurant, eine Bank usw.  gehen. Am besten selber Papierhandtücher mit dabei haben... dies hat Markus Mathys seinen Reiseteilnehmer zu Beginn einer Reise durch Südamerika mit einem lächeln jeweils ans Herz gelegt. Passiert ist unterwegs ein solcher Vorfall nie. Es wird aber immer wieder davon erzählt und gewarnt.

 

Wichtig! Bei Gewaltandrohung KEIN WIEDERSTAD LEISTEN!

 

Britcheros – Speziell in Peru, da wo sich viele Touristen aufhalten gibt es seit vielen Jahren die sogenannten Britcheros, frei übersetzt Geschichtenerzähler oder auch Abschlepper / Abzocker. Britcheros sind professionelle Geschichtenerzähler/innen. Abgesehen haben sie es in den meisten Fällen auf Alleinreisende des andern Geschlechts. Man trifft Sie in Parks, Restaurants, Bars oder ganz beliebt in Diskotheken.

Man wir angesprochen für Feuer, etwas zum Schreiben oder ganz einfach aufgefordert um zu tanzen. Die ersten Fragen sind in der Regel wie man heisst und von wo man her kommt. Der „Zufall“ will es dann dass die Schwester, der Bruder oder sonst wer gleich heisst und das der/die vor kurzem gerade in der Region war von wo man her kommt. So wird versucht Vertrauen zu schöpfen um weiter ins Gespräch zu kommen. Vielfach wird erzählt, dass jemand in der Familie schwer erkrankt ist, ein Unfall hatte oder man sich gerade in Sie verliebt hat. Abgesehene habe es die Geschichtenerzähler auf Geld (Spenden), auf eine Nacht zu zweit oder auf eine (feste) Beziehung mit dem Ziel einer Eheschliessung.

Achtung! Es gibt wirklich sehr gut geschulte und sehr hübsche „Geschichtenerzähler/innen“ die genau wissen wie sie zum Erfolg kommen. Wenn man sich der Situation nicht bewusst ist, haben die Geschichtenerzähler leichtes Spiel mit unangenehmen Folgen für Sie.

Wie kann ich mich schützen? Zu zweit passt man weniger ins Beuteschema wie wenn man alleine unterwegs ist. Wenn man alleine unterwegs ist hilft es vielfach wenn man sagt, dass man mit dem Ehemann/Ehefrau und/oder in einer geführten Gruppe mit Reiseleiter unterwegs ist. Das mögen die Geschichtenerzähler gar nicht.

Lassen Sie sich erst gar nicht ansprechen und gehen nicht auf Gespräche ein die wie eben beschrieben beginnen. Wenn die merken, dass keine Chance auf Erfolg besteht, versuchen sie es beim nächsten und lassen von einem ab.

Tipp: Wer Kontakt sucht zu den Einheimischen, der sollte selbst aktiv werden und jemand Ansprechen oder sich schon vor einer Reise nach Südamerika um ein Projekt usw. kümmern.  

Wer nicht unter die Kategorie der Geschichtenerzähler fällt, der wird zuerst mit Zurückhaltung reagieren und nicht gleich Blumen auspacken. In der Regel ist das Verhalten der Menschen in Südamerika ähnlich wie man es kennen sollte von zu Hause. Reisen Sie mit normalem Menschenverstand und seien Sie vorsichtig bei sehr aufdringlichen Personen.

 

4. Überfälle

 

Bei Überfällen wird in der Regel Gewalt angewandt. Das Wichtigste hier - KEIN WIEDERSTAD LEISTEN! Geben Sie Geld und Wertsachen ohne zu zögern und riskieren Sie keine Konflikte.

Bei solchen Überfällen hört man vielfach dass der PIN von Kredit- und Bankkarten verlangt wird. Heute können an Geldautomaten (ATMs) in Südamerika aus diesem Grund keine grossen Beträge mehr abgehobenen werden. Geben Sie den PIN wenn er verlangt wird und lassen danach die Karte, sowie Sie in Sicherheit sind, umgehend sperren.

Wie kann ich mich schützen? Nehmen Sie keine „wilden“ Taxis auf der Strasse, nicht am Tag und auch nicht in der Nacht. Hier in Europa steigt man ja auch nicht einfach in ein PKW der einem auf der Strasse mitnehmen will. Speziell in Peru kann sich jeder mit PKW als Taxifahrer ausgeben, Kontrollen gibt es kaum. In grossen Stätten wie Lima und Arequipa ist die Situation sehr unübersichtlich. Sicherer ist es in Puno und Cusco.

 

Gehen Sie nicht in Konfliktgebiete wo von offizieller Seite her gewarnt wird.

 

Wer spät am Abend am Flughafen oder an einem Busterminal ankommt der sollte die Abholung organisiert haben. Auf allen Erlebnisreisen durch Südamerika offerieren wir Ihnen ein „Tür zu Tür Service“.  Sie werden somit immer erwartet und abgeholt. Sollte mal eine Abholung nicht funktionieren, so haben Sie eine Notfallnummer wo Sie die Agentur anrufen können. Auf keinen Fall eine Taxi nehmen dass dort zu später Stunde auf „verlorene Schafe“ wartet.

Gehen Sie zu später Stunde nicht durch dunkle menschenleere Strassen, Gassen und Plätze. Erkundigen Sie sich im Hotel ob man gefahrlos auch abends auf die Strasse gehen kann, denn es gibt viel Orte wo man das gefahrlos machen kann. Informieren Sie sich schon vor der Reise, Markus Mathys gibt Ihnen bei einer Reiseberatung gerne weitere Tipps und Hinweise, wo und wie Sie sich verhalten sollen vor Ort in den verschiedenen Stätten.
 

Nehmen Sie ein Taxi und nicht das Taxi Sie.

 

Tipp von Markus Mathys: Wer aus irgend einem Grund alleine unterwegs ist und ein Taxi auf der Strasse nehmen muss, dem sei folgendes geraten.  Nehmen Sie ein Taxi und nicht das Taxi Sie. Bedeutet, halten Sie selbst ein Taxi an und warten nicht bis ein Taxi anhält das Sie mitnehmen will. Schauen Sie sich den Fahrer und das Fahrzeug gut an.

Wenn Sie in der „Offensive“ sind ist die Chance dass Sie an die falsche Person kommen viel geringer wie wenn Sie warten bis Sie jemand erspäht und so aufschnappen will.

 

Überfälle in Hostals

Gefährlich ist auch wenn man in ganz einfachen Hostals absteigt. Hier ist die Sicherheit vielfach nicht gegeben. Teilweise mieten sich zwielichtige Gestalten ein um bei Abwesenheit Ihr Zimmer zu durchsuchen. Aus diesem Grund offeriert Markus Mathys keine Hostals. Die Sicherheit kann hier nicht immer garantiert werden. Etwas mehr ausgeben und man schläft ruhig und hat erst noch ein besseres Frühstück.

 


Häufige Fragen und Reisetipps für Südamerika Reisen


 

Reiserouten & Planung

 

 

Sicherheit & Höhenkrankheit

 

 

Reisetipps für unterwegs

 

 

Beste Reisezeit

 

 

Trinkgeld, Bargeld & Kreditkarten

 

 

Gesundheit & Impfungen

 

 

Handy & Internet

 

 

Visum

 

 

Versicherungen

 

 

Buchung der Erlebnisreisen

 

 

Bezahlung der Erlebnisreisen