Reiserouten für Bolivien & Norchile

 

Empfehlungen und Ideen vom Südamerika-Spezialisten Markus Mathys für Reisen und Reiserouten durch Bolivien und Nordchile.

 

Bolivien ist landschaftlich und auch kulturell das wohl spektakulärste Land in Südamerika. Was das bolivianische Hochland, der Altiplano landschaftlich zu bieten hat, ist einfach fantastisch und unvergesslich.

Nirgends ist Südamerika noch so sehr Südamerika wie in Bolivien. In keinem anderen südamerikanischen Land ist der Anteil der ursprünglichen Volksgruppen der Quechuas und Aymaras grösser als in Bolivien.

In Anbetracht der politischen Lage, die seit der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien, die das Land am 6. August 1825 erlangte, nicht immer einfach ist, ist die Planung einer guten Reiseroute durch dieses Land keine so einfache Angelegenheit.

 

Markus Mathys kennt Bolivien seit 1999. Er hat das Land mit öffentlichen Bussen und mit privaten 4x4 Jeeps als Reiseleiter bereist.

 

Da immer mal wieder mit einem Streik und daher mit gesperrten Strassen gerechnet werden muss, ist ein wichtiger Punkt bei der Planung einer Bolivienreise, dass man genügend Zeit für die gewünschte Reiseroute mit einplant. Weiter muss in der Regenzeit ab und an mit überschwemmten Strassen gerechnet werden. Auch der Salzsee von Uyuni füllt sich dann mit Wasser, was ein Befahren unmöglich macht oder nur am Rande zulässt.

 

Um Bolivien zu bereisen, gibt es drei Möglichkeiten:

 

  1. Am kostengünstigsten reist man auf eigene Faust mit öffentlichen Bussen und Inlandsflügen und bucht vor Ort spontan lokale Touren.

    Vorsicht: Die Busse in Bolivien sind alt und schlecht gewartet! Bei einer solchen Reise auf eigene Faust durch Bolivien muss man stets sehr vorsichtig sein!

 

  1. Man bucht eine Gruppenreise bei einem grossen Reiseveranstalter. Auf persönliche Wünsche kann hier kaum oder gar nicht eingegangen werden. Dafür muss man sich unterwegs um fast nichts kümmern.

 

  1. Man lässt sich eine individuelle À-la-carte-Reise, wie es die Erlebnisreisen von Markus Mathys sind, erstellen und organisieren. Diese Art zu reisen eignet sich für anspruchsvolle Individualisten, die ein grösstmögliches Mass an Individualität wünschen und eben nicht in Gruppen mit festem Programm reisen wollen. Möglich ist hier alles, was sich sicher und zuverlässig organisieren lässt.

 

Die ersten Reisen durch Bolivien unternahm Markus Mathys 1999 und 2000 auf eigene Faust und mit öffentlichen Bussen. Zudem bewältigte er seine erste Reise zum Salzsee von Uyuni mit einer Gruppentour ab Uyuni. Diese Gruppentour auf dem Salzsee und den Hochwüsten war unfassbar günstig, dafür hatte das Fahrzeug jedoch pro Tag zwei bis drei Pannen. Am vierten Tag brach dann der gesamte Antriebsstrang ab und fiel unten aus dem Fahrzeug. Per Anhalter kam die gesamte Gruppe, ohne Fahrer und Fahrzeug, spät in der Nacht in Uyuni an. Auf Reklamationen ist das lokale Büro in Uyuni nicht eingegangen.

Auch die Fahrten in den öffentlichen Bussen, die oft in der Nacht fahren, waren hinsichtlich der Sicherheit sehr bedenklich. Mit gutem Gewissen empfehlen kann man solche Busfahrten durch Bolivien nicht. Zudem verpasst man sehr viel, wenn man nur von Stadt zu Stadt fährt. Das Leben unterwegs auf dem Land fernab der grossen Stätte ist so komplett anders als in den grossen Ortschaften. All das bekommt man bei Busreisen nicht zu sehen.

 

Bolivien à la carte - Eine À-la-carte Reise im privaten Fahrzeug mit einem lokalen ortskundigen Fahrer ist bei den Landschaften, wie sie den Altiplano kennzeichnen, absolut fantastisch und unvergesslich.

Wenn Zeit und Budget es zulassen, empfiehlt Markus Mathys, auf Inlandsflüge möglichst zu verzichten, um Bolivien auf Reiserouten, auf denen kaum andere Touristen unterwegs sind, zu bereisen.

Auch in Bolivien sind die Distanzen lang, man kann eine Reiseroute jedoch so planen, dass man unterwegs Zeit für Zwischenstopps hat, fotografieren und natürlich ein Picknick als Mittagessen in freier Natur geniessen kann.

 

Jeep-Touren - Bei einer privaten Jeep-Tour durch Bolivien sollten nicht mehr als vier, maximal fünf Personen in einem Jeep mitfahren. Ideal sind Fahrer/Guide plus zwei bis vier Reiseteilnehmer.

 

Vorschläge für Reiserouten durch Bolivien

Je nach Anreise kann man eine Reiseroute durch Bolivien in La Paz, Sucre oder in Santa Cruz de la Sierra im Tiefland von Bolivien beginnen. Wichtig ist, dass man sich gut an die Höhe in Bolivien akklimatisiert, dies gilt speziell für Reisen zum Salzsee von Uyuni und zu den Lagunen und Hochwüsten. Auch die Stadt Potosí liegt mit knapp über 4000 m. ü. M. sehr hoch.

Wer eine Reise durch Bolivien mit Peru kombiniert reist in den meisten Fällen von Puno am Titicacasee via Copacabana oder auf direktem Weg über Desaguadero nach La Paz in Bolivien. Eine weitere Option ist ein Flug von Cusco nach La Paz.

 

Tipp: Öffnen Sie Google Maps, um sich einen Überblick über Bolivien und Norchile zu verschaffen.

 

Reiseroute ab La Paz zum Salar de Uyun  – ein Tag

Die Kurzreisen ab La Paz eignen sich für alle die Bolivien, mit Peru, Chile oder weiteren Ländern kombinieren wollen.

Für alle, die wirklich wenig Zeit haben, können wir einen Besuch am Salzsee von Uyuni an einem Tag ab und bis La Paz in eine Reise durch Bolivien einplanen. Sie fliegen morgens nach Uyuni, machen eine Tagestour auf dem Salzsee und fliegen abends wieder zurück nach La Paz.

 

Reiseroute ab La Paz nach Coroico  – ein bis drei Tage

Für einen Besuch in Coroico ab und bis La Paz reicht ein Tag, besser ist jedoch wenn man zwei oder drei Tage Zeit hat.

 

Reiseroute ab La Paz zum Salar de Uyuni – drei oder vier Tage

In drei, besser sind vier Tage, kann man ab La Paz den Salzsee von Uyuni, die Lagunen und die Hochwüsten besuchen. Man fliegt mit Inlandsflügen von La Paz nach Uyuni und zurück.

 

Reiseroute ab La Paz zum Titicacasee – zwei oder drei Tage

In zwei Tagen kann ab La Paz der Titicacasee mit Copacabana und die Sonneninsel besucht werden. In drei Tagen kann zusätzlich auch noch Tiwanaku besucht werden.

 

Reiseroute ab La Paz nach Rurrenabaque – vier bis sieben Tage

In vier bis sieben Tagen kann ab La Paz das Amazonastiefland rund um den Nationalpark Madidi am Fluss Beni besucht werden. Mit einem Inlandsfug ab La Paz gehts nach Rurrenabaque, von dort warten Besuche in der "Selva" dem Regenwald und/oder in der "Pampa" dem Grasland. Ideal ist die beiden Besuche zu kombinieren. Zurück fliegen Sie dann wieder nach La Paz.

 

Reiseroute ab La Paz nach Sucre, Potosi und Uyuni – eine Woche bis zehn Tage

In sieben Tagen kann man ab La Paz – eine gute Akklimatisation an die Höhe wird vorausgesetzt – Sucre, Potosí den Salzsee von Uyuni sowie die Lagunen und die Hochwüsten besuchen. Mit Inlandsflügen geht es ab La Paz nach Sucre und zurück nach La Paz ab Uyuni.

 

Reiseroute ab La Paz oder Sucre durchs Hochland – zehn Tage bis zwei Wochen

Ganz toll ist, wie schon angesprochen, wenn man die Reise durch Bolivien direkt in La Paz oder Sucre mit dem 4x4 Geländewagen und einem Fahrer starten kann. In zehn Tagen bis zwei Wochen kann man über Potosí zum Salzsee und zu den Lagunen fahren. Zurück nach La Paz geht’s dann auf direktem Weg von Uyuni via Oruro oder mit einem Inlandsflug von Uyuni nach La Paz. Ebenfalls kann man eine solche Reise in San Pedro de Atacama in Chile beenden oder durch Chile fortsetzen. Dazu sind ein Fahrer und ein Fahrzeugwechsel an der Grenze nötig, der bolivianische Fahrer darf so nicht nach Chile fahren.

 

Reiseroute ab La Paz, Sucre oder Santa Cruz – drei bis vier Wochen

Hier kann man die Reiseroute in La Paz, Sucre oder auch in Santa Cruz de la Sierra starten. Je nach Interesse kann man zusätzlich das bolivianische Tiefland mit Samaipata und dem Amboró Nationalpark besuchen. Im Hochland kann der Nationalpark Sajama und der wenig besuchte Salzsee Salar de Coipasa besucht werden. Weiter ist ab Potosi ein Abstecher zur Stadt Tarija mit ihren Weingütern planbar.

 

Reiseroute ab La Paz mit Atacama-Wüste – 16 Tage bis drei Wochen

Ab und bis La Paz kann man eine Reiseroute mit einem Besuch der Atacama-Wüste in Nordchile kombinieren. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Sie mit dem bolivianischen Fahrzeug und dem Fahrer am Ende aus Chile wieder zurück nach La Paz fahren; dies ist eine behördliche Regelung Chiles. Nur so bekommt der Fahrer aus Bolivien die Bewilligung, nach Chile zu fahren. Wer seine Reise in Chile fortsetzen möchte und somit nicht nach Bolivien zurückfährt, für den müssen an der Grenze das Fahrzeug und der Fahrer getauscht werden.

 

À-la-carte-Reisen durch Bolivien auf unterschiedlichen Reiserouten können wir Ihnen bei einer Anreise aus Argentinien ab Tupiza oder ab San Pedro de Atacama in Chile planen und organisieren.

 


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